
DEICHKIND (DE) – Was vor Urzeiten mit ein paar Mülltüten und etwas Klebeband begann, sollte dem verlegten Masterplan zufolge spätestens im Frühjahr 2012 auf dem Olymp enden. Geplant war ein triumphales Großereignis, ein Schauspiel, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. DEICHKIND können sich an vieles in ihrer vierzehnjährigen Karriere NICHT erinnern aber daran ganz genau – das war fest abgemacht: „Wir sehen uns 2012 auf dem Olymp“. Dafür haben sie extra ein neues Album aufgenommen, „Befehl von ganz unten“, natürlich ihr bislang bestes, mit weniger wollen sie sich nicht zufrieden geben. Das sieht aus als wäre M.C. Escher zusammen mit Nam June Paik auf einen Neon-Pilz gestiegen, um die ultimative, psychoaktive Illusion zu gebären. Scheinbar trotzt alles, von den zahlreichen Podesten über die Requisiten bis zur gesamten Kulisse, allen Gesetzen der Physik. Sämtliche Objekte scheinen ständig in Bewegung zu sein, Farben verändern sich, nichts erscheint wie noch Sekunden zuvor. Zusätzlich versprechen rotierende Projektionen und irrlaufende Verfolger-Spots, quer blinkende LEDs und aus allen Knopflöchern schießende Laser-Strahlen nicht weniger als eine euphorisierende Totalverwirrung. Kurz: Die Geschichte der megalomanischen Bühnenaufbauten und des magischen Budenzaubers wurde neu geschrieben. Da sein oder Quadrat sein.
ARCHIVE (GB) - Das Londoner Künstlerkollektiv ARCHIVE ist dafür bekannt, dass sie ganz außergewöhnliche Klangwelten erschaffen. Darius Keeler und Danny Griffiths sind der Kern der Band, die mit Unterbrechungen seit 1994 existiert. Live stehen durchaus auch mal zehn und mehr Künstler auf der Bühne. Die letzten fünf Alben erschienen beim Major-Label Warner Music, in Zukunft wollen sie sich wieder freier und experimenteller weiterentwickeln. Dabei legten sie in den vergangenen Jahren eine Metamorphose von Trip-Hop zum Space- und Indie-Rock hin, die an Intensität kaum zu überbieten ist. Kein Wunder, dass sie heuer auf den Festivalplakaten groß geschrieben werden. Auch im Line-Up des Szene Openair stehen sie ganz weit oben.
PAROV STELAR BAND (AT) – Der Gentleman des Elektro-Swing bittet zum Tanz! Mit seinem unverwechselbaren Sound-Mix aus Jazz- und Swing-Samples und Elektronik hat sich PAROV STELAR längst einen Fix-Platz an der Spitze der internationalen Produzentenriege gesichert. Mit seiner Live-Band setzt er den Sound seiner vier Alben und unzähliger Singles in einer dynamischen Live-Show um, die rund um den Globus für ausverkaufte Clubs und Festivals sorgt. Das neueste Werk – das Doppelalbum „The Princess“ – stieg kometenhaft in die Charts. Ein absolutes MUSS auf dem Szene Openair – exklusiv in West-Österreich 2013!
KRAFTKLUB (DE) – Sie sind Söhne Chemnitz’ (fka Karl-Marx-Stadt), Produkte der sich dahin schleppenden Vergangenheitsbewältigung und mit aller Inbrunst orientierungslos. KRAFTKLUB haben aus zwei sich selbst zu Tode langweilenden zeitgenössischen Musikgenres – das sind IndieRock und DeutschRap – einen neuen, aufregenden Musikmix gemacht, das jedoch bitte nicht mit Crossover oder ähnlichen Ärgernissen zu verwechseln ist. KRAFKLUB vereinen resignative Amokbereitschaft mit urbanem Dandyismus. Heute sind sie das, wovon die Popkultur dieses Landes immer geträumt hat und im August bringen sie das an den alten Rhein.
YELLOWCARD (USA) – Ihr Name kommt von einer Partytradition, nach der sie, wie beim Fußball, jedem, der Getränke verschüttet oder anders negativ auffällt eine gelbe Karte (yellow card) gaben. Nach über 2,5 Millionen verkauften Tonträgern ihres 2003 Debütalbums „Ocean Avenue“ und ihres 2006 Goldalbums „Lights And Sounds“ sowie dem dritten Studiowerk „Paper Walls“ steht seit dem Spätsommer 2012 „Southern Air“ in den Läden. Diesen Sommer kommen die Jungs aus Florida aufs Szene Openair. Mit dabei haben YELLOWCARD neben den alten Hits wie „Ocean Avenue“ oder „Way Away“ auch ihr neues Album “Southern Air”!
PRINZ PI (DE) – Er zeichnet gigantomanische Landschaftsbilder aus Musik, Geschichten und Zitaten. Er hebt verloren geglaubte Sprachschätze, setzt sie wieder in Bezug zur Realität. PRINZ PI aus Berlin mischt Fantasy mit Straßenslang und Irrsinn mit fundamentalen Aussagen. Er schreibt Hymnen für das Lebensgefühl der urbanen Jugend. Er steht für eine Alternative zum Mainstream der Hiphopszene, etwa so, wie Kanye West sich zum Rest der amerikanischen Rap-Szene verhält. Das ganze macht er independent aus seinem Kreuzberger Hinterhofbüro. Echt fett! Willkommen am Alten Rhein!
DARK TRANQUILLITY (SE) - 20 Jahre nachdem DARK TRANQUILLITY die Metalszene erstmals mit ihrem Debüt „Skydancer“ aufgemischt haben, veröffentlicht das Quintett aus Göteborg nun Studioalbum Nummer zehn. „Construct“ ist der Sound der Beharrlichkeit. Und es ist ein Beleg für die Fähigkeit der Band, sich selbst neu zu erfinden und relevant zu bleiben. Das Album ist zu einhundert Prozent DARK TRANQUILLITY, versieht ihren Trademark-Sound aber dennoch mit einem frischen Ansatz. Diese Kombination aus Erfahrung und Erneuerung werden sie live am Alten Rhein auf die Bühne bringen. Sie sind zwar schon über zwei Dekaden dabei, doch ihr neues Album zeigt, dass die Death-Metal-Pioniere lebendiger sind denn je und nicht aufhören, die Grenzen des Genres weiter auszuloten.
BOSSE (DE) – Axel Bosse war erstmal weg. Raus in die Welt. Hat die Gartenzwerge zurückgelassen. Jetzt ist er wieder da. Mit neuen Liedern und einem neuen Album. Es ist sein fünftes, trägt den Titel „Kraniche“ und ist voller Leben. Es gibt nur Wenige wie Bosse. Er ist ein begnadeter Beobachter und feinsinniger Geschichtenerzähler. Die Protagonisten seiner Songs: nah und so nachvollziehbar. Man will unbedingt mehr von ihnen wissen. Seine Textzeilen: Momentaufnahmen, die in Verbindung mit seiner Musik zu perfektem emotionalen Kopfkino verschmelzen. Das alles auf „Kraniche“ gleich 12 Mal und auf dem Szene Openair.
HOFFMAESTRO (DE) – Mit elf Köpfen könnte HOFFMAESTRO, die Livebombe aus Schweden, es zahlenmäßig mit einer Fussballmannschaft aufnehmen. Nur dass sie weder faulen noch verzögern. Auf ihrem großen Spielfeld geben sie vor allem Gas und passen von Ska und Raggae über Techno zu Funk und Country. Sie selbst nennen ihr Spiel skank-a-tronicpunkadelica. Zahlreiche große Festivaltermine in Deutschland, Norwegen, Dänemark und Finnland standen vergangenes Jahr auf dem Plan und heuer kommt die Livesensation auf das Szene Openair in Lustenau.
RUSSKAJA (AT) – „Spasiba“ könnte man sagen, wenn der Metal-Hörer mit dem Ost-Polka-Fan um die Wette den Kasatchok tanzt. Die Hochgeschwindigkeits-Sensation RUSSKAJA bietet mit ihrer Musik auch gleich den Soundtrack dazu und ist die wohl erfolgreichste Musik-Kolchose auf diesem Planeten, eine Mischung aus fetten Polka-Beats, Trash Metal, World-Jazz und Frank Zappa-Rock. Und nennt es russische Turbopolka. Gruppa Russkaja wird nächstes Jahr die Fans mit einem neuen Album namens „Energia“ beglücken. 2010 wurde die Truppe im Sohm abgefeiert, 2013 kommen RUSSKAJA erstmals zum Szene Openair! Wir sagen: „Spasiba“ und „Dobrij Abend!“, reichen uns die Hand zum Tanze und sagen: Egal wie man die Musik definiert, Hauptsache „Zabawa“ und „Radost“ – Spaß und Freude.
KLANGKARUSSELL (AT) – Tobias Rieser und Adrian Held aus Salzburg haben es geschafft, mit ihren einzigartigen Eigenkompositionenen innerhalb kürzester Zeit Erfolg zu haben und ebendiese Songs bringen sie heuer beim Szene Openair auf die Bühne. Nach nur knapp einem Monat erreichte ihr Hit „Sonnentanz“ über eine Million Views auf YouTube, wie auch Plays auf SoundCloud, und verhalf ihnen somit zu mehreren tausend Fans. Die Live Performances von KLANGKARUSSELL konzentrieren sich auf eine Atmosphäre sowohl zwischen Rockkonzert als auch Clubfeeling. Sie wollen die Stimmung zum Höhepunkt treiben, oben halten und somit jedem Anwesenden ein unvergessliches Erlebnis schenken.
BROILERS (DE) – Die Kraft der BROILERS kommt von ihren energetischen Songs, die immer wieder das Zeug zur Hymne haben, aber anbiedernde Plattheit vermeiden. „Ich liebe Lieder, in deren Texte man eintauchen kann und die eine große Bandbreite von Stimmungen erzeugen können. Natürlich verlangen manche Themen eine gewisse Geradlinigkeit, aber ich finde es ebenso wichtig, dem Hörer die Möglichkeit zu geben, meine Texte für sich selber zu deuten und zu interpretieren“, so der Sänger Sammy Amara über seine Lyrics. Das Szene Openair wird Oi! und Punkrock mit Rockabilly-, Soul- und Ska-Elementen erleben, deren Zeilen die Fans mit Inbrunst mitsingen können.
FIVA & DAS PHANTOM ORCHESTER (DE) – Sie hat eine dieser Geschichten erlebt, die einem nachher wieder keiner glauben will. Die Münchner Rapperin und Moderatorin FIVA interviewt den Bassisten der Sportfreunde Stiller. Die beiden verstehen sich gut und schmieden Pläne, gemeinsam Musik zu machen. Zwei Jahre später erscheint das Album „Die Stadt gehört wieder mir!“. Kontrabass, warme Korg-Synthesizer und Streicher-Ensembles prägen die Kompositionen und den Sound der Platte. Alles arbeitet auf ein Ziel hin: die passende Musik für die Raptexte von Fiva zu finden. Und es funktioniert: Ihre oft entwaffnende Ehrlichkeit und ihre immer ins Schwarze treffenden Wortspiele werden von der Musik perfekt unterstrichen. Diesen Sommer haben wir uns in FIVA beim Freakwave verliebt – Grund genug, sie zum 24. Szene Openair einzuladen!
DUMME JUNGS (DE) – „In der Nacht ausrasten und am Morgen grün und blau sein“, das ist die Mission des Berliner Technoduos DUMME JUNGS aka David Bwooi und Senior Carlos. Ihnen geht es nicht um ihre zwei Turntables und einen Mixer, sondern um eine Arena für Headbangen, Pogo und blaue Flecken. Mit ihrem unglaublich extrovertierten Auftreten übertragen sie die vollkommene Ekstase von der Bühne direkt aufs Publikum. Laut und wild wird es mit DUMME JUNGS beim Szene Openair.
DOPE D.O.D. (NL) – Ein Raptrio mit englischen und afrikanischen Wurzeln produziert futuristische Beats, raue Rap Styles und revolutionäre Videos. So wurden DOPE D.O.D. zu dem englischen hardcore Hip Hop aus den Niederlanden. Mit ihrem Videorelease zu „What Happended“ und ihrem Debutalbum „Branded“ sicherten sie sich eine gute Startnummer als das nächste große Ding der Hip Hop Untergrundszene. Und beim Szene Openair sind sie am Start.
RAINER VON VIELEN (DE) – Bevor man an Rap, Dancehall, Elektro-Rock oder sonst etwas vermeintlich hippes denkt, muss unmissverständlich klargestellt werden: RAINER VON VIELEN hat seine Fundamente im Allgäu, ist aber höchst umtriebig. Nenn es Zen-Metal, Teufels-pop, Breitband-Minimalismus oder LoFi-Glam, sie selbst sagen sie machen Bastard-Pop. Vermeintlich Gegensetzliches wird zusammengeführt, das Gewohnte zerrissen und somit Neues kreit. Sie laden Lustenau und Vorarlberg ein zum emotionalen Steilwandklettern.
EWERT AND THE TWO DRAGONS (EST) – Man hört ihnen nicht im Geringsten an, dass sie aus Estland kommen. Ewert Sundja und seine zwei Drachen, Erki Pärnoja und Kristjan Kallas beginnen 2008 mit dem Musikmachen. 2009 nimmt die Band in einer Hütte ihr erstes Album “The Hills Behind the Hills” auf. Die Songs bewegen sich frei im weiten Feld zwischen Kings of Convenience, Bon Iver und Mumford & Sons, irgendwo zwischen Singer/Songwriter, Indiepop und Folk. Als sie quer durch Estland touren, kommen die Dinge langsam ins Rollen. Am Bass unterstützt sie dabei Ivo Etti, der bald darauf volles Band-Mitglied wird. 2011 bringen sie ihren Zweitling “Good Man Down” heraus. Das Album wird zum Riesenerfolg und verhilft der Band zum Durchbruch. Und so langsam macht der knuffige Name auch im Rest Europas immer häufiger die Runde.
RAINER VON VIELEN (DE) – Bevor man an Rap, Dancehall, Elektro-Rock oder sonst etwas vermeintlich hippes denkt, muss unmissverständlich klargestellt werden: RAINER VON VIELEN hat seine Fundamente im Allgäu, ist aber höchst umtriebig. Nenn es Zen-Metal, Teufels-pop, Breitband-Minimalismus oder LoFi-Glam, sie selbst sagen sie machen Bastard-Pop. Vermeintlich Gegensetzliches wird zusammengeführt, das Gewohnte zerrissen und somit Neues kreit. Sie laden Lustenau und Vorarlberg ein zum emotionalen Steilwandklettern.
17TH BOULEVARD (AT) – Sie machen, was die meisten Bands nicht wagen würden. Gegen sämtliche Empfehlungen der Majorlabels und sogenannter Musikmanager haben 17TH BOULEVARD ein Album zusammengestellt, das nicht nur eine Rockscheibe ist, sondern auch schräge elektronische Elemente und computergenerierte Drumloops zusammenbringt. Sie sind aber auch kein Electroact, der einzelne Gitarrengriffe in die Songs schmeißt. Ihr Debutalbum „C.A.T.H.Y.“ ist das ehrliche Ergebnis einer Band ausserhalb des Schubladendenkens. Das beweisen sie heuer live am Alten Rhein.
MÜSLÜM (CH) – Der Süber-Immigrant setzt einen humoristischen Akzent beim Szene Openair. Mit seinem ausgeprägten türkischen Akzent ist er als großer Humanist ein Integrationswunder. Er tourt mit seinem Süpervitamin im Gepäck durch die Schweizer Kulturmekkas, um mit seinen Frequenzen „die kranke Gesellschaft zu heilen“. Dafür wurde er im Nachbarland ausgezeichnet und kam sogar in die Hitparade. Auf YouTube hat sein Musikvideoclip zu „Süpervitamin“ über 2,2 Mio Klicks. Das Openair erwartet eine witzige musikalische Gruppentherapie.
>> Vorverkaufstickets für das 24. Szene Openair sind hier zum selbst ausdrucken erhältlich, sowie bei allen Volksbanken (mit AKTIVCARD-Ermäßigung), musikladen.at (05522/41000), oeticket.com, ticketcorner.ch, eventim.de und WienXTRA (Jugendinfo Wien) und AHA-Vorarlberg.
Die Earlybird Tickets sind restlos ausverkauft, VIP Tickets sind ab sofort erhältlich.
Jegliche Programmänderung vorbehalten. Keine Ticketrücknahme bei Programmänderungen.
